20.08.2020

Kampf dem Muskelkater

Richtig vorbeugen und nachbehandeln

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Was genau ist ein Muskelkater?

Jeder hatte ihn schon einmal: Den Muskelkater. Viele sehen ihn als einen Beweis des harten Körpertrainings. Tatsächlich aber ist er nur ein Indikator für eine muskuläre Überlastung. Durch Einrisse im Muskel dringt Wasser ein, wodurch der Muskel aufquillt, angespannt wird und veursacht Beschwerden. Diese Schwellungen äußern sich in einer eingeschränkten Dehnbarkeit und einem Dehnungsschmerz. Gleichzeitig verhärtet der Muskel, was wiederum die Durchblutung vermindert.

Wo äußert er sich?

Er entsteht häufig nach Ausdauertrainings, aber noch öfter nach Krafttrainings. Der klassische Muskelkater zeigt sich gerne im Wadenbereich, den Oberschenkeln, am Bauch sowie in den Oberarmen - eben jenen Muskelgruppen, die beim Training am meisten beansprucht werden.

Wie vermeide ich einen Muskelkater?

Um dem Muskelkater vorzubeugen empfehlen wir gezielte Aufwärmübungen, um die Sauerstoffversorgung des Körpers zu erhöhen. Je regelmäßiger die Muskelpartie beansprucht wird, desto geringer ist die Chance einen Muskelkater zu bekommen. Wichtig hierbei ist ein Training auf regelmäßiger Basis, jedoch mit entsprechender Steigerung der Intensität. Am Besten klein anfangen und langsam das Niveau erhöhen!

Was kann man dagegen tun?

Das Gute daran ist: In zwei bis drei Tagen ist er wieder verschwunden. Wichtig ist es nun, den Muskel nicht weiter zu belasten und die Durchblutung zu fördern, wie etwa durch Massagen, warme Kompressen oder entspannende Saunagänge. Durch die warme Luft in der Sauna entspannen sich die Muskeln und der Schmerz lässt ein wenig nach. Auch wärmende Bäder, Öle oder durchblutungsfördernde Salben können zu einer Linderung beitragen.

 

[Foto: (c)pexels]


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