08.01.2021

Kalorienverbrauch im Winter

Kampf dem Winterspeck.

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Während wir uns im Sommer freiwillig nach draußen begeben, um den verschiedenen Freizeitaktivitäten nachzugehen, bleiben wir im Winter gerne im warmen und werden zum Bewegungsmuffel. Aber stimmt es tatsächlich, dass der Körper in der Kalten Jahreszeit mehr Kalorien verbraucht?

Der Mensch muss seine Körpertemperatur von ca. 37 Grad Celsius konstant stabil halten damit sämtliche Stoffwechselprozesse ordnungsgemäß stattfinden. Tatsächlich greift der Körper aber auf seine Energiereserven zurück, um sich warm zu halten. Dies kostet tatsächlich mehr Energie, denn bei kalten Temperaturen stellt der Körper die Blutgefäße enger, sodass die Durchblutung der Haut verringert wird. Dabei wird das Blut ins Innere des Körpers geleitet. Die Extremitäten wie Hände und Füße kühlen ab wodurch die Muskelspannung erhöht wird. Der Körper zittert und versucht dabei sich zu erwärmen. Hierfür benötigt er sehr viel Energie. Dabei steigt auch der Kalorienverbrauch.

Allerdings bedeutet das nicht, dass im Winter der Kalorienverbrauch automatisch höher ist als im Sommer – ganz im Gegenteil. Während wir uns an den längeren Sommertagen automatisch draußen mehr bewegen, so laden die kalten Wintertage kaum nach draußen ein. Ein Großteil der Bewegung fällt somit weg.

Durch das Sinken der Körpertemperatur wird gleichzeitig der Appetit angeregt. Hierbei sind warme Mahlzeiten besonders wichtig, da sie bei der Erwärmung des Körpers helfen. Dies nennt man Thermogenese, also die Erzeugung von Wärme durch Stoffwechselprozesse.

Unsere Diätologen empfehlen daher auch im Winter eine gesunde und abwechslungsreiche Kost sowie ausreichend Bewegung, um dem gemeinen Winterspeck Einhalt zu gebieten! Dazu sind ausgiebige Spaziergänge an der frischen Luft oder aber lockere Indoor-Übungen besonders zu empfehlen - Besonders die wunderschönen Landschaften der Buckligen Welt laden dazu ein! Unsere Therapeuten beraten Sie hierfür gerne.

[Foto: (c)Orthofer]

 


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