09.07.2020

Besser schlafen bei Sommerhitze!

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Heiße Temperaturen im Sommer bereitet vielen Menschen Schlafprobleme. Hinzu kommt, dass durch die langen und sonnenintensiven Tage der Körper weniger Melatonin bildet, welches Tag-Nacht-Rhythmus des menschlichen Körpers steuert. Darum brauchen wir im Sommer weniger Schlaf im Winter. Um aber trotz der hohen Temperaturen auch im Sommer ausreichend Schlaf zu finden, haben wir für Sie einige Tipps zusammengestellt. Erfahren Sie, was Sie gegen unruhige Hitzenächte tun können und warum Sie dabei lieber die Finger von Klimaanlagen und Ventilatoren im Schlafzimmer lassen sollten!

Vor dem Schlafengehen

Verzichten Sie einige Stunden vor dem Einschlafen auf eisgekühlte, aber vor allem auch auf alkoholische Getränke! Trinken Sie lieber etwas Warmes, wie zum Beispiel Kräutertee. Dabei muss der Körper nämlich keine Energie aufwenden, um das Getränk auf Körpertemperatur zu bringen. In Folge dessen schwitzt man auch weniger!

Lauwarm Duschen

Wer vor dem Schlafengehen noch einmal ausgiebig Duschen möchte, sollte dabei auf eine kalte Dusche verzichten. Denn dabei wird nämlich der Stoffwechsel angeregt, wodurch der Körper sich von innen heraus noch zusätzlich erwärmt. Eine lauwarme Dusche hingegen signalisiert dem Körper nachträglich Abkühlung.

Richtiges Schlafgewand

Viele verzichten beim Schlafen aufgrund der Hitze bereits auf Schlafbekleidung. Falls sie es vorziehen lieber mit Kleidung zu schlafen, empfehlen wir Ihnen eine, die möglichst zu 100% aus Naturfasern (z.B. Baumwolle) besteht. Wer auch nicht auf seine Decke verzichten kann, sollte sich hierbei nur mit dem Bettlaken zudecken.

Die perfekte Temperatur im Schlafbereich

Um das Schlafzimmer tagsüber nicht unnötig aufzuheizen, empfiehlt es sich am besten gleich früh morgens zu lüften und tagsüber die Fenster zu schließen sowie die Rollläden oder Vorhänge zuziehen. So bleibt es am kühlsten.

Vorsicht: Achten Sie auf den Richtigen Temperaturunterschied zwischen den Räumlichkeiten sowie der Außentemperatur. Große Temperaturunterschiede bedeuten für den Organismus eine große Belastung.  Im Schlafzimmer darf es maximal 7°C weniger haben als draußen. Ein starker Wechsel zwischen Kalt und Warm belastet den Kreislauf am Morgen nur unnötig.

Von elektrischen Raumkühlern und Klimageräten muss hierbei aus gesundheitlichen und ökologischen Grünen abgeraten werden. Denn der dafür erforderliche Energieaufwand steht in keinem Verhältnis zur erzeugten Kältemenge, vor allem bei größeren Räumen. Das Einzige, was bei den mobilen Klimaanlagen wirklich rund läuft, ist die Zählscheibe im Stromzähler. Ein weiterer Nachteil ist die Geräuschentwicklung, die vor allem beim Schlafen als sehr störend empfunden werden kann. Klimaanlagen entziehen der Luft Feuchtigkeit, somit trocknen die Nasen- und Rachenschleimhäute näher aus, was sie wiederum anfälliger für Erkältungen, Schnupfen, Schleimhaut- und Augenreizungen und sogar Viruserkrankungen macht.

Ventilatoren können für Erfrischung sorgen und bringen zumindest die Luft zum Zirkulieren. Aber auch solche Geräte sind mit Vorsicht zu genießen.

Unser Tipp: Ein nasses Bettlaken, aufgehängt am offenen Fenster kann bei Hitze im Schlafzimmer helfen. So entzieht es der Umgebung durch Verdunstung Wärme!

 

[Foto: (c)pexels]


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