16.07.2020

Basilikum - Das Königskraut in der Küche

Inhalt teilen


Der Basilikum (Ocimum basilicum) kennt man schon seit der Antike. Der Name leitet sich vom altgriechischen Wort "basileus" ab, was übersetzt “König” bedeutet. Rund 2500 Jahre später gilt es auch in Österreich als eines der bekanntesten und beliebtesten Kräuter, das in keiner Küche fehlen darf. Dabei nimmt es viele Formen an, wie zum Beispiel als klassisches Gewürz, Suppe, Tee, Butter oder sogar Limonade. Vor allem bei vielen italienischen Gerichten wie Pizza Pasta oder Pesto ist das kleine aromatische Kraut kaum wegzudenken. Aber nicht nur auf zahlreichen Gerichten hat es Würze bewiesen, sondern auch in der Naturheilkunde.

Ursprünglich kommt der Basilikum aus den Tropen Asiens sowie Afrikas, jedoch wurde die Pflanze entsprechend kultiviert und ist heutzutage in nahezu allen Teilen der Welt zu finden.

Basilkum zählt zur Pflanzenfamilie der Lippenblütler bzw. zur Unterfamilie Nepetoidea und ist mit Kräutern wie Rosmarin und Salbei verwandt. Die Pflanze ist einjährig, das heißt sie ist kurzlebig, blüht nur einen Sommer lang und stirbt nach der Samenbildung aus. Die Blätter sind hell- bis dunkelgrün, rundlich bis spitz mit glattem oder gesägtem Rand. Die Blüten sind meist weiß, können aber auch rosa oder purpur blühen.

 

Auf die Frische kommt es an

Achten Sie beim Einkauf auf die Qualität. Ein Indikator für eine gesunde Pflanze ist reichhaltiger Blattwuchs, aromatischer Duft und satte grüne Farben. Vorsicht bei kultivierten Pflanzen aus dem Supermarkt: Diese werden oftmals unter Zugabe von Dünger innerhalb kürzester Zeit hochgezüchtet und können rasch verderben.

Unser Tipp fürs Kochen: Verzehren Sie den Basilikum möglichst frisch und ungekocht, da durchs Erhitzen die Aromastoffe verloren gehen. Fügen Sie ihn stattdessen erst nach der Zubereitung des Gerichts abschließend hinzu.

 

Basilikum auch in der Naturheilkunde?

Trotz seiner vielfältigen Inhaltsstoffe wird Basilikum in der Heilkunde relativ selten eingesetzt. Basilikum wird dabei entweder als Tee oder pur verabreicht. Nichtsdestotrotz ist es medizinisch anerkannt und kommt in der Volksheilkunde nach wie vor bei einer Vielzahl von Beschwerden zum Einsatz wie unter anderem bei:

  • Stress
  • Migräne
  • Schwindel
  • Schlafstörungen
  • Grippale Infekte
  • Leichten Verdauungsbeschwerden
  • Depressionen sowie Stimmungsschwankungen
  • Gelenkschmerzen
  • Halserkrankungen

Durch Inhaltsstoffe wie Linalool, Ocimen, sowie Phenylacrylsäuren wirken Basilikumblätter antioxitadiv, entzündungshemmend, analgetisch und auch blutdrucksenkend. Außerdem enthält Basilikum Vitamin C, Vitamin K, Betacarotin, Calcium, Eisen Kupfer, und Mangan.

 

Wohltuender Basilikumtee

Um Basilikum als Tee nutzen zu können, müssen die Blätter zunächst getrocknet werden. Ein Teelöffel Blätter reicht für den Tee schon völlig aus. Lassen Sie diesen anschließend zehn Minuten ziehen. Er bietet leichte Milderung bei Husten- sowie Halsbeschwerden. Zusätzlich kann er noch mit etwas Honig gesüßt werden.

 

[Foto: (c)pexels]


Inhalt teilen